Die Weckbeckers sind Vorfahren der Alice von Hobe (Ohrfeld), geb. Clemens

Im Tagebuch des Peter Weckbecker fand ich folgende Aussage:

Über meinen UrUrgroßvater schrieb er: meiner Schwester Gertrud, welche am 9. Januar 1861 gestorben ist. Nach sehr kurzem Witwenstand hat ihr Mann, der Banquier Jos. Pet. Clemens in Koblenz, eine andere Schwester von mir, Maria, geheiratet. Du kennst kaum diese Tante und wirst wohl daran tun, auch künftighin dich niemals ihr zu nähern. Deine Mutter und ich, wir haben allen Verkehr mit diesen beiden Eheleuten längst gänzlich abgebrochen.

Zu seinem Studium: Von fleißigem Studieren war jetzt keine Rede mehr. Ich wurde schon bald der gefürchtetste Secundant, und brachte deshalb mehr Zeit auf dem Paukboden, als in den Collegien-Sälen zu. Um Ostern 1827 bezog ich die Universität zu Heidelberg, nachdem ich die letzten drei Wochen in Bonn auf dem Kerzer zugebracht hatte wegen einer zweimaligen Paukerei mit meinem Landsmann P. Raffauf. Meine guten Vorsätze, das wüste Leben daran zu geben und in Heidelberg einmal wieder ordentlich zu studieren, wurden dadurch vereitelt, daß ich gleich in den ersten Tagen mit einen Saxo-Borussen zusammenstieß, der mich aus Willmut auf 24 Gänge "krumme Säbel" forderte, was er mit der Relegastion und ich mit einem langen Karzerarrest büßte.

Über seine Brüder: Meine Brüder Karl, Franz und Joseph waren unterdessen teils ganz, teils soweit herangewachsen, daß sich erkennen ließ, was aus ihnen werden würde. Keiner von ihnen hatte etwas Ordentliches gelernt und in keinem fand ich die nötige geistige Entwicklung, um mich sympathisch zu ihn hingezogen zu fühlen. Ich blieb ihnen daher gänzlich fremd und ich fühlte mich zurückgestoßen (so willig ich auch ihre Herzensgüte und sonstigen guten Eigenschaften anerkannte) durch ihre erschreckliche Plattheit und durch den Mangel aller geistigen Politur.

Über die Frauen aus Trier schreibt er: Die Frauen sind sehr häuslich, außer ihrer Häuslichkeit flößt ihnen aber auch nichts ein besonders Interesse ein, weshalb dann freilich auch sie selbst wenig Interesse einzuflößen verstehen. Einen großen Gegensatz zu diesen etwas hausbackenen, leidenschaftslosen und gedankenarmen Triererinnen bildete die Marie von Francois

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